Nationalparkgemeinde Frankenau - die kleine Stadt am großen Wald

Kellerwaldsteig
Der Kellerwaldsteig bringt dem natur- und kulturinteressierten Wanderer die Schönheit des Naturparks Kellerwald-Edersee Etappe für Etappe näher. Alternativrouten (grün-weiß markiert) von Frankenau nach Asel, von Frankenau nach Herzhausen und von Frankenau nach Hüddingen ermöglichen die Unterteilung in eine Nord-, Süd- und Westroute.

Lengeltal
Eine der schönsten Wanderrouten in der Nationalparkregion bietet das westlich von Frankenau bei Ellershausen verlaufende Lengelbach-Tal. Frei von Verkehrsstraßen erstreckt sich das malerisch gewundene Tal auf über 5 km Länge durch wunderschöne Wald- und Wiesenlandschaft von Ellershausen bis zur Mündung in die Eder unterhalb der Burg Hessenstein. Wegen der 5 im Talgrund stehenden Mühlen (Oberste Mühle, Kuchenmühle, Lengelmühle, Bärenmühle und Huhnsmühle) wird das Lengeltal im Volksmund auch „Mühlental“ genannt.

Nordic-Walking-Paradies
3 Routen führen durch wunderschöne Natur.
Startpunkt ist für alle drei Strecken der Parkplatz des Rathauses in Frankenau.
Nr. 39 - Wichtelsteine und Vogellehrpfad (geruhsame Strecke von 5 km Länge)
Nr. 40 - Feldflur und Heideflächen (über Herrenhöhe, Mittelberg und Weidengrund; mittelschwer mit herrlichem Fernblick, ca. 9 km Länge)
Nr. 41 - Wald- und Feldflur (Mengershof, Klippen-Hütte, Keseburg, Burg Hessenstein, Mengershof, Wichtelsteine – ab Burg Hessenstein stetiger Aufstieg, dennoch nicht schwer, ca. 16 km Länge – Strecke kann nach 8,5 km abgekürzt werden)
Streckenmarkierung: blau markiert sind leichte oder kurze Strecken, mittelschwere Strecken sind rot, die langen oder schwierigen Strecken haben eine schwarze Kennzeichnung.

Wald- und Vogellehrpfad
Der örtliche Wanderweg Nr.1 (4,5 km) in Frankenau stellt gleichzeitig den Wald- und Vogellehrpfad dar. Hier erhält der Wanderer einen Einblick in den heimatlichen Waldbau und die Vogel- und Pflanzenwelt. Die Wichtelsteine (Konglomeratgestein) und ein Wildgehege mit Damhirschen sind weitere Sehenswürdigkeiten an diesem Wanderweg.

Die Wichtelsteine selbst sind ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und gerade für Kinder, denn hier verschwimmen manchmal Phantasie und Realität. In diesem Naturdenkmal haben sich in Jahrtausenden kleine Höhlen in Felswänden gebildet. Immer wieder waren Erwachsene und Kinder begeistert von der Vorstellung, dass darin Wichtel leben könnten. Es lohnt sich immer, dort vorbeizuschauen.

Ausgangspunkt für diesen Wanderweg ist der Marktplatz in Frankenau. Über die Frankenberger Straße, Lindenstraße, Neue Straße wird die Mengershäuser Straße erreicht. Hier gelangt man in das Tal der Lorfe, deren Lauf wir nun ein Stück begleiten. Am Grillplatz des Vereins „Wir für die Region“ verlässt man den Teerweg und biegt rechts in den Wald (Steinhau) ein. Hier beginnt der Wald- und Vogellehrpfad. Schon bald sind die ersten Hinweistafeln erreicht. Es wird ein Teerweg überquert und zwischen Blierwiesen und Brückeberg entlanggewandert. Es dauert nicht lange und die Wichtelsteine sind erreicht. Von dort geht es auf einem Teerweg durch das Tal des Rennbachs Richtung Feriendorf. Auf der linken Seite können wir in einem Gatter Damhirsche beobachten. Über den Parkplatz des Feriendorfes, entlang des Stauweihers, gelangt man über einen Fußweg zurück nach Frankenau.

Waldhistorischer Lehrpfad
Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz im Feriendorf (Strecke: 7 km)

Dieser sehr beliebte Pfad in den Nationalpark hinein will mehr sein als ein beschilderter Wanderweg. An über 30 Stationen erzählt er in Verbindung mit der jeweiligen Örtlichkeit aus der Geschichte des Waldes: wie sich dieser seit der letzten Eiszeit zu dem entwickelte, was er heute ist; welche Rolle der Mensch dabei gespielt hat; was der Wald für den Menschen bedeutete. Den Wanderer beeindruckt die Authentizität. An der Wolfsgrube läuft so manchem ein Schauer über den Rücken.

Der Waldhistorische Lehrpfad führt unter anderem zur Ruine der Quernstkirche, einer sehr frühen Höhenkirche, die schon vor Bonifatius durch iroschottische Missionare an einer heidnischen Kulturstätte gegründet wurde, und zur 2006 neu errichteten Quernstkapelle. Ein Ausblick in die Ferne über den Kellerwald auf das Rothaargebirge ist ein weiteres Erlebnis.

Der Lehrpfad verläuft bewusst entlang jahrhundertealter Grenzen und führt zum Dreiherrenstein, wo die alten Territorien Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel und Waldeck aneinandergrenzten. Folgen Sie dem Symbol der Grenzsteine.
Die bemoosten alten Grenzsteine laden ein zum Verweilen und zur „geschichtlichen Rückschau“.

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