Geschichte von Bad Zwesten

817 erfolgte die erste urkundliche Erwähnungen von Zwesten in den Aufzeichnungen des Mönches Eberhard. Im frühen Mittelalter beherrschten die Adelsgeschlechter von Löwenstein (1235) und von Urff (1160) von ihren Burgen den Raum und die hier vorbeiführende Heer- und Handelsstraße. 1358 kam es bei der Hochzeit Otto von Löwensteins zu einem Aufstand (Zwestener Bluthochzeit). Im 30-jährigen Krieg wurden fast alle Dörfer zerstört. Im 7-jährigen Krieg befand sich 1761 das Hauptquartier der Alliierten in Zwesten.

Im Jahr 1914 wurde die Mineralquelle, die den Namen „Löwensprudel“ erhielt, erstmals gefasst. 1922 begann die gewerbliche Nutzung der Mineralquelle durch die Firma Zwestener Löwensprudel. Es entwickelt sich der Kurbetrieb. 1932 wird der Löwensprudel als gemeinnützig anerkannt. Im Jahre 1960 wird der Löwensprudel „staatlich anerkannte Heilquelle“.1963 wird Zwesten „staatlich anerkannter Erholungsort“.

1972 schlossen sich, im Rahmen der Gebietsreform, die ehemals selbständigen Gemeinden Betzigerode, Niederurff, Oberurff-Schiffelborn, Wenzigerode und Zwesten zur Gemeinde Zwesten zusammen.

Ebenfalls 1972 erfolgt die Einweihung der Hardtwaldklinik I. Im Jahr 1975 erhält Zwesten das Prädikat „staatlich anerkannter Luftkurort“. 1977 wird die Hardtwaldklinik II fertiggestellt und 1978 wird das Kurzentrum mit Hallen-Bewegungsbad und Kurmittelpraxis eingeweiht. In den folgenden Jahren wurde der neue Kurpark angelegt und seither kontinuierlich erweitert. Es folgte 1986 die Bestätigung des Prädikates „Luftkurort“ und außerdem erhielt Zwesten das Prädikat „Heilquellen-Kurbetrieb“. 1988 wurde das Kurhaus eingeweiht. Im Jahre 1992 wurde das Prädikat „Heilbad“ verliehen und anlässlich der 1175-Jahr-Feier im gleichen Jahr konnte die Namensänderung in „Bad Zwesten“ gefeiert werden.

 
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