NationalparkZentrum in Herzhausen

direkt an der B 252 zwischen Kirchlotheim und Herzhausen. »  Karte
Das Herzstück des Nationalparks Kellerwald-Edersee beherbergt eine der innovativsten Umweltausstellungen Deutschlands.

Mit modernen Techniksystemen und Multimedia-Installationen werden außergewöhnliche Einblicke in die Wildnis des Nationalparks möglich, die uns Menschen sonst verborgen bleiben.
Im Bereich UrSchätze der Wildnis erleben Sie die unterschiedlichen Lebensräume des Nationalparks aus überraschenden Perspektiven.
Die interaktiven Ausstellungsstücke im WaldWerk verraten die vielen kleinen Geheimnisse der Buchenwälder und ihrer Bewohner.
Im FilmRaum läuft ein einzigartiger 4D-Sinnefilm: Mit dem Nationalpark-Ranger gehen Sie auf einen faszinierenden Streifzug durch die Wildnis.

Öffnungszeiten:
April-Oktober: täglich von 10.00-18.00 Uhr
November-März: Dienstag bis Sonntag von 10.00-16.30 Uhr

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Synagoge in Vöhl

Die ehemalige Synagoge Vöhl im Ortsteil Vöhl der Gemeinde Vöhl im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg wurde im Jahre 1827 erbaut und 1829 geweiht. Bis 1938 diente sie der jüdischen Gemeinde aus Vöhl, Marienhagen und Basdorf. Das Gebäude, in der Mittelgasse 9, überstand die Jahre des Nationalsozialismus einigermaßen unbeschadet, wurde ab 2002 durch den örtlichen Förderkreis „Synagoge in Vöhl“ renoviert, und wird seit 2004 als Kultur- und Begegnungsstätte genutzt.

 

Der Sakralraum enthielt eine rundum verlaufenden Empore, auf der die Frauen am Gottesdienst teilnahmen; sie waren offensichtlich durch ein rautenförmiges Gitter aus schmalen Holzlattenstreifen gegen Einblick geschützt (ein solches Gitter fand sich bei den Renovierungsarbeiten auf dem Dachboden). Die kuppelförmige Decke war hellblau und mit 297 goldenen Sternen und dem leuchtenden Mond im Zentrum bemalt. Von der Decke hing ein großer siebenarmiger Leuchter, der erst in den 1970er Jahren verkauft wurde.

An der Südostwand befand sich der Thoraschrein, dessen dreieckiges Dach einen neun-strahligen Strahlenkranz auf dunklem Hintergrund zeigte. Der Schrein selbst war weiß, mit einem weinroten Samtvorhang, auf dem die zwei Gesetzestafeln mit den 10 Geboten aufgestickt waren. Der zwei-oder dreistufige Aufgang zum Thoraschrein war beidseitig mit einem hölzernen Geländer mit geschnitztem Weinrankenmotiv versehen, sowie mit jeweils einem geschnitzten Unterarm als Kerzenhalter.

Der Bau wird heute für Konzerte, Vorträge, Filmvorführungen, Gedenkfeiern, usw. genutzt. Regelmäßige Öffnungszeiten sind jeder zweite Sonntag im Monat von 15:00 bis mindestens 16:00 Uhr. Nach Vorausabsprache sind Besuche auch zu anderen Zeiten möglich (05635-336 oder 05635-1491 bzw. E-Mail: julius@synagoge-voehl.de).

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'Vöhl'
 
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