Barockschlösschen des Prinzen Maximilian von Hessen
Reichsfeldmarschall Prinz Maximilian von Hessen ist der Erbauer des Schlosses im Treisbachgrund. Er legte dahinter einen Garten im holländischen Stil an, mit dem Tiergarten abschließend. Heute befindet sich am selben Ort das Alten- und Pflegeheim des Deutschen Roten Kreuzes mit den beiden Neubauten. Das sanierte Schlösschen ist ebenfalls im Besitz des DRK.
Aus der Ehe des Prinzen mit der Darmstädter Prinzessin Frederike Charlotte gingen vier Töchter hervor. Auf Wunsch der Prinzessinnen schuf Maximilian im Wald südlich von Jesberg einen „Schmuckplatz“ um eine alte Eiche und legte eine Eichenallee an. „Prinzessinnengarten“ und Allee sind in Resten noch vorhanden. Da der Prinz keine männlichen Erben hatte und er am Ende ziemlich pleite war, erlitt sein Jesberger Erbe ein wechselvolles Schicksal.
Das Schloss ging später in öffentlichen Besitz über und diente u. a. als Kriegsgefangenenlager, Kaserne, Amtsgericht, Altenheim, Mietshaus und Asylbewerberheim. Nachdem es längere Zeit leer stand und zu verfallen drohte, wurde es vom Roten Kreuz erworben. Heute gehört es zum Seniorenzentrum Kellerwald.
Trauungen im Maximilianschloss
Im historischen Ambiente des Jesberger Maximilianschlösschens, umgeben von den Bildern der Prinzessinnen und des Schlossherrn, bietet das Stamdesamt Trauungen in diesen eindrucksvollen Räumlichkeiten an.
Kontakt:
Standesamt Jesberg
Tel. 06695/9601-17
standesamt (at) gemeinde-jesberg.de
Prinzessinnengarten & Prinzessinnen-Eiche
Wüstegarten & Kellerwald-Turm
(höchste Erhebung im Schwalm-Eder-Kreis 700 m)
Der Kellerwald-Turm auf dem Wüstegarten (675 m) mit seinen insgesamt 25 m Höhe ermöglicht bei guter Fernsicht einen weiten Blick in die Region und darüber hinaus in das Hessenland. Der Turm am Wüstegarten ist ein besonderes touristisches Highlight, er führt Sie nicht nur zur höchsten Erhebung des Schwalm-Eder-Kreises, sondern auch zur höchsten Erhebung der Region Kellerwald-Edersee. Mit seinen einmaligen Waldgebieten, Hochmoorflächen und den geologischen Besonderheiten stellt der Kellerwald etwas Einmaliges dar.
Schlossberg mit besteigbarem Bergfried
Das Ortsbild wird vom Schlossberg mit seiner Burgruine bestimmt, die auf die Geschichte Jesbergs hinweist. Die Burg wurde von dem Geschlecht derer von Linsingen erbaut und bildete im 13. Jahrhundert für die Mainzer Bischöfe ein weiteres Bollwerk im Kampf gegen die Hessen, neben Fritzlar und Naumburg. Die Burg „Jagsperg“- im Jahre 1241 erstmals urkundlich erwähnt – gab dem Ort seinen Namen. Die vom Zahn der Zeit zernagte Ruine mit Bergfried (geöffnet v. 1.4. bis 31.10.) konnte in den vergangenen Jahren saniert und gesichert werden. Der Schloßberg mit seinem Festplatz und einem neu errichteten Musikpavillon hat sich zu einem reizvollen Anziehungspunkt entwickelt.
Mehr Infos:
Gemeinde Jesberg
Frankfurter Straße 1
34632 Jesberg
Telefon (06695) 9601-0
Telefax (06695) 9601-22
E-Mail
www.gemeinde-jesberg.de
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